|
Radiästhesie wird meist mit „Pendeln und Rutengehen“ übersetzt. Das trifft aber nur einen Teilaspekt. „Radiästhesie“ ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort „Radius“ (= Strahl) und dem griechischen Wort „Aisthesis“ (= Wahrnehmung). Es heißt also nichts anderes als „Strahlenwahrnehmung“ oder, wenn Sie wollen, „Strahlenfühligkeit“. Diese bedeutet, daß die Kerntätigkeit der Radiästhesie die Wahrnehmung von Strahlung ist. Wahrnehmung ist aber etwas zutiefst menschliches und geschieht nicht in einem Werkzeug! Pendel, Rute oder was auch immer sind für die Radiästhesie Hilfsmittel - nicht mehr und nicht weniger. Sie sind am ehesten einer Brille vergleichbar, die Ihnen hilft, bestimmte Dinge klarer zu sehen. Kein Mensch wird jedoch auf die Idee kommen, zu sagen, die Brille sei das wahrnehmende Organ. Im Falle von Pendel und Rute passiert das häufig. Radiästhesie ist nicht auf bestimmte Anwendungsgebiete beschränkt . Wenn wir uns vor Augen halten, daß jedes, aber auch wirklich jedes Ding seine charakteristische Strahlung hat, so läßt sich daraus sehr leicht erkennen, daß sich auf radiästhetischem Wege praktisch alles erforschen läßt. Vom verlorenen Schlüssel über Erdstrahlung bis zu Wasseradern. Sehr oft wird an mich auch die Frage herangetragen, ob denn die radiästhetischen Fähigkeiten nicht nur bei bestimmten Personen vorhanden seien. Hier ist klar zu sagen: Jeder Mensch hat die Grundanlagen zur Radiästhesie. Wir haben nur verlernt, diese doch eher feinen Impulse wahrzunehmen und überdecken sie mit unseren intellektuellen Überlegungen. Dies läßt sich sehr schön bei Kindern nachvollziehen. Wenn sie ein Kind in ein Bett legen, welches durch eine Energiezone belastet ist, so wird das Kind im Normalfall ausweichen. Entweder es verläßt das Bett, oder, wenn das nicht möglich ist, sucht es sich einen möglichst neutralen Platz und liegt dann unter Umständen in einer völlig verdrehten Stellung in einem Winkel des Bettes. Der Erwachsene kennt die Konventionen, wie und wo er zu liegen hat und nimmt sie wichtiger als das vielleicht vorhandene Unbehagen beim Schlafengehen. Zur Unterscheidung zwischen einem „Durchschnittsmenschen“ und einem Radiästheten gebrauche ich einen Vergleich. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: Klavierspielen ist doch ganz einfach. Man braucht nur im richtigen Moment die richtige Taste zu drücken! Genauso verhält es sich mit der Radiästhesie. Im Prinzip ist sie sehr einfach. Um sie richtig auszuüben, ist aber ausdauerndes Lernen und Üben angesagt. Und selbst dann kann beileibe nicht jeder Radiästhet jeden Teilbereich gleich gut abdecken. Damit wären wir bei einem sehr wichtigen Punkt gelandet. Sehr oft wird den Radiästheten Unseriosität vorgeworfen, weil sich beispielsweise verschiedene Rutengänger über den Verlauf von Störzonen nicht einig sind. Radiästhesie ist nun einmal Arbeitsfeld, in dem es so sehr wie bei nur wenigen anderen Berufen auf die persönliche Wahrnehmung und Einstellung ankommt. Sie sollten immer daran denken, daß sie es mit einem Menschen und keiner Maschine zu tun haben. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, daß der Radiästhet in erster Linie auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingeht. In meinem Fall geschieht dies dadurch, daß ich die ermittelten Ergebnisse immer an den betroffenen Personen per Muskelmonitoring evaluiere. Stichwort Maschine: Sie werden sich vielleicht schon gefragt haben, warum man nicht den ach so unzuverlässigen Menschen durch ein zuverlässiges Meßgerät ersetzt. Die Antwort ist einfach: Eins solches Meßgerät existiert nicht. Es gibt wohl Meßgeräte, die zum Teil auch kräftigst angepriesen werden. Versuchsserien, zum Beispiel an der Universität München, haben jedoch eines klar ergeben: Die Meßgeräte, die zur Zeit existieren, sind um nichts zuverlässiger als der Mensch und können nur im Arbeitsfeld Geopathologie eingesetzt werden. Ein wichtiger Grund dafür ist sicher darin zu sehen, daß man bis heute weder weiß , wie und wodurch diese Energiefelder entstehen, noch weiß man, um welche Form der Energie es sich dabei handelt. Man kennt wohl Sekundäreffekte wie Änderungen im Erdmagnetfeld oder Störungen in bestimmten Funkbereichen, die zu Grunde liegende Energie kennt man aber (noch) nicht. Daraus resultiert auch das oben angeschnittene Problem der technischen Erfassung, da man, wie erwähnt, bestenfalls Sekundärphänomene messen kann. Geopathologie ist jener Bereich, der von der ganzen Radiästhesie wahrscheinlich am bekanntesten ist. Es ist die Lehre von den „Störfeldern“ der Erde und ihren Wirkungen auf den Menschen und alles Leben schlechthin. Ich habe „Störfeld“ unter Anführungszeichen gesetzt, weil dieser Ausdruck in meinen Augen irreführend ist. Es handelt sich hier um Energiezonen, die wir wertneutral sehen sollen. Zu „Störzonen“ werden sie erst, wenn wir diese Energien falsch anwenden, was wir ja tun, wenn wir darauf schlafen. Für alle, die überprüfen wollen, ob Ihre Schlafstelle einem solchen Energiefeld ausgesetzt ist, ist das sicherste Vorgehen: achten Sie auf Ihr Schlafverhalten. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, abends einzuschlafen oder aber morgens nie ausgeschlafen sind, wenn Sie ungern ins Bett gehen oder nachts öfters munter werden, so sind das Hinweise, daß mit Ihrer Schlafstelle irgend etwas nicht stimmt. Für diesen Fall gibt es nur einen Rat: Wechseln Sie Ihre Schlafstelle! Unter Umständen auch mehrmals, so lange, bis Sie ein behagliches Plätzchen gefunden haben. Hüten Sie sich aber sehr vor den sogenannten „Abschirmungen“, es sei denn, Sie haben absolut keine Möglichkeit, auszuweichen. Die gibt es aber praktisch immer. Schlimmstenfalls wechseln Sie eben die Wohnung. Das ist immer noch besser, als sich irgendwelche dubiosen Dinger wie Kupfermatten, Abschirmdecken oder gar irgendwelche Geräte einzukramen, die zwar vielleicht viel Geld kosten, aber in sehr vielen Fällen nicht die beabsichtigte Wirkung zeigen. Ein Hinweis zum Abschluß: Keine Panik vor
Erdstrahlen! Sie sind bei weitem nicht jene Gefahr, als die sie oft hingestellt
werden. Sie sind allerdings auch nicht wirkungslos! Sie sind ein
Belastungsfaktor, der sicherlich in manchen Konfigurationen, wenn zum Beispiel
mehrere Zonen zusammentreffen, ganz beachtlich sein kann. Ein Belastungsfaktor,
den man demnach sicher vermeiden wird, wenn irgend möglich. Radiästhesie ist eine der ältesten Künste und wurde
wahrscheinlich als solche betrieben, seit es Menschen gibt. Die ältesten Spuren
gehen bis ins vierzehnte vorchristliche Jahrtausend zurück, die ältesten
konkreten Funde datieren aus einer Zeitperiode etwa zwischen 3000 bis 300 v.
Chr. und stammen aus dem altägyptischen Reich. Dort wurden im Tal der Könige
Grabmalereien gefunden, die Priester mit Gabelzweigen darstellen. Ebenso wurden
Pendel als Grabbeigaben entdeckt. Bereits in ähnlich früher Zeit, nämlich um etwa 2200 v.
Chr. erließ der chinesische Kaiser Kuang Yü ein Edikt, wonach Häuser nur an
Stellen erbaut werden durften, von denen ein „Erdwahrsager“ bestätigt hatte, daß
sie frei von „Erddämonen“ seien. Aber nicht nur im östlichen Kulturkreis gibt es
Zeugnisse über die Anwendung der Radiästhesie. Auch im westlichen Kulturkreis
sind solche Zeugnisse, wenn auch etwas später, zu finden. So taucht die
Wünschelrute etwa in keltischen Liedern und im Nibelungenlied auf. Eine
Hochblüte erlebte die Radiästhesie im frühen Mittelalter. Praktisch der ganze
Bergbau war ja zu dieser Zeit von jenen fühligen Menschen abhängig, denn eine
andere Art, Lagerstätten von Bodenschätzen zu finden, gab es nicht. Sehr
kritisch für die Radiästhesie wurde es, als im Spätmittelalter die Hexenjagd
begann. In dieser Zeit wurden nicht nur unersetzliches Wissen vernichtet, auch
die Sensiblen selbst wurden nicht selten als Hexen oder Zauberer verfolgt und
getötet. Die Radiästhesie als eine Form angewandten Wissens verschwand damit in
unseren Breiten für lange Zeit in der Versenkung. Erst etwa in den zwanziger
Jahren unseres Jahrhunderts begannen sich die ersten Personen wieder, diesmal
unter neuen, naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten, damit zu beschäftigen. Den
sogenannten etablierten Wissenschaften ist es jedoch bis heute nicht gelungen,
Radiästhesie zu verstehen. Das bekannteste Radiästhesiewerkzeug ist wohl die
Wünschelrute. Handelte es sich dabei ursprünglich um gegabelte Zweige der
Haselrute, so wird sie heute primär aus Metall oder Kunststoff gefertigt. Es
gibt sie in den verschiedensten Formen, als Winkel- oder Schleifenruten, mit
fixen oder drehbaren Griffen und in den verschiedensten Materialien. Das zweite
Hauptwerkzeug der Radiästhesie ist der Pendel. Schon richtig: der Pendel, zur
Unterscheidung zum „technischen“ Pendel. Diese Unterscheidung geht übrigens auf
keinen geringeren als Goethe, der unter anderem auch ein sehr tiefgründiger
Naturwissenschaftler war, zurück. Den Pendel finden wir in noch vielfältigeren
Formen als die Rute. Als Material verwendet man heutzutage meist Messing, es ist
aber prinzipiell jedes Material verwendbar. Was die Formgebung anlangt, sind der
Phantasie sowieso keine Grenzen gesetzt. Häufigstes Erscheinungsbild ist
trotzdem die Tropfenform. Bezüglich Form und Material der Werkzeuge gibt es sehr
unterschiedliche Aussagen, welche Form denn nun zu wählen und welches Material
zu verwenden sei. Es gibt in meinen Augen nur ein Entscheidungskriterium für die
Wahl: Das Werkzeug muß Ihnen als Anwender in seiner ganzen Ausführung
sympathisch sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Wie kommt es nun, daß manche Personen starr behaupten, ein
Radiästhesiewerkzeug müsse in einer ganz bestimmten Art und Weise gebaut sein,
um damit eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu können? Dazu müssen Sie wissen, daß
es zwei grundsätzliche Anschauungen über die Radiästhesie gibt. Die erste
Anschauung ist die „physikalische“, und aus ihrer Sicht stammt die obige
Theorie. Die Aussage der „physikalischen“ Radiästheten ist, vereinfacht gesagt,
folgende: Jeder untersuchte Gegenstand sendet Strahlung in einer bestimmten Form
aus. Diese Strahlung tritt nun in Wechselwirkung mit dem Material
beziehungsweise den Formkräften des Pendels und bewegt diesen dadurch in einer
ganz bestimmten Art und Weise. Der Mensch wirkt dabei nur als eine Art
notwendiger Katalysator. Dadurch wird auch der Versuchsaufbau für eine
radiästhetische Untersuchung ziemlich aufwendig, denn es muß unter allen
Umständen verhindert werden, daß eine andere Strahlung als die des
Versuchsobjektes den Pendel trifft. Wenn Sie hier wieder bedenken, daß jeder
Gegenstand Strahlung abgibt, sehen Sie schon, daß das kein leichtes Unterfangen
ist. Der andere Ansatz ist der des „mentalen“ Pendelns. Hier ist der
Ausgangspunkt der, daß nicht der Pendel, sondern der Radiästhet der Empfänger
der Information ist. Pendel oder Rute sind nur Anzeigeinstrumente für seine
feinen Körperreaktionen, ein Mittel, um die Zensur des Intellekts zu umgehen.
Damit ist es auch - von der Sympathie einmal abgesehen - belanglos, wie und
woraus das Instrument geformt ist. Die geopathogenen Zonen und ihre Erkennung Eine Frage blieb bisher weitgehend unbeantwortet: Welche Einflüsse sind denn das nun, die uns da so allerhand Unbehagen bereiten können? Wie schon erwähnt: Prinzipiell kann alles störend wirken. Ich möchte hier nur die am häufigsten auftretenden Einflüsse herausgreifen:
Hinweise aus der Natur Wie lassen sich nun Energiezonen natürlichen Ursprungs feststellen, wenn man gerade kein Werkzeug zur Hand hat und nicht sensitiv genug ist, sie mit der bloßen Hand zu erspüren? Hier kann uns die Beobachtung der Natur weiterhelfen. Die liefert uns nämlich oft ganz konkrete Hinweise. Sowohl unter den Tieren als auch unter den Pflanzen gibt es nämlich sogenannte „Reizzonensucher“ und „Reizzonenflüchter“. Aus ihrem Verhalten lassen sich zumindest grobe Schlüsse auf vorhandene Reizzonen ziehen. Reizzonenflüchter: Dachs, Fuchs, Hund, Hühner, Kaninchen, Pferde, Schafe, Schweine, Ziegen, Hoch- und Rehwild, Vögel (besonders die Schwalben!). Azaleen, Begonien, Flieder, Kakteen, Sonnenblume, Apfel- und Birnbaum, Linde, Buche (!). Reizzonensucher: Ameisen, Biber, Bienen, Enten, Eulen, Maulwürfe, Katzen, Schlangen, Wespen. Asparagus, Brennessel, Farn, Fingerhut, Herbstzeitlose, Holunder, Johanniskraut, Minze, Mistel, Steinobst, Tollkirsche, Fichte, Lärche, Tanne, Weide, Eiche (!). Sonstige Hinweise: Efeu, Ginster und Wacholder bevorzugen Verwerfungen, mögen aber auch Wasserführungen. Wildwechsel verlaufen entlang von Wasserführungen oder Verwerfungen. Ameisenhaufen stehen stets auf Wasseraderkreuzungen Der Blitz schlägt bevorzugt dort ein, wo sich zwei (oder mehr) Wasseradern mit großem Tiefenunterschied treffen. Solche Stellen sind beispielsweise auch für die Selbstentzündung von Heustöcken prädestiniert. Über all diesen Betrachtungen sollen wir jetzt aber nicht zu der Ansicht kommen, all diese Erdstrahlen, Wasseradern und sonstigen natürlichen Reizzonen seien etwas durch und durch negatives. Es sind Zonen erhöhter energetischer Aktivität, und die ist wertfrei zu sehen. Es kommt immer darauf an, was wir als Menschen damit machen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß fast alle religiösen Kultstätten auf Reizzonen errichtet wurden und sich deren Wirkung ganz gezielt zunutze machen. Sei es jetzt als eine Art unsichtbare Mauer oder als energetischer Verbindungspunkt des Priesters mit Gott, als Quelle der Beredsamkeit oder was immer. Nur eines ist gewiß: So nützlich diese Stellen für die Arbeit, vor allem die religiöse Arbeit, sein können, sollten Sie die Idee haben auf diesen Zonen zu schlafen, so werden Sie Probleme bekommen. Ihre Investition...
Kontaktieren Sie mich für nähere Informationen und Terminvereinbarung.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! |
|||||||||||||||||||||||||||||||||