Orgon ist die universelle (Lebens-)Energie, welche die Basis aller Existenz schafft. Manche meinen, Begriffe wie Od, Prana, Chi, usw. würden nur andere Namen für ein und dieselbe Energie sein. Das ist zwar durchaus denkbar, ich persönlich würde dieser Meinung sogar den Vorzug geben - mit Sicherheit sagen läßt es sich aber nicht.

Wilhelm Reich, der Entdecker und einer der wichtigsten Erforscher dieser Energieform, wählte den Namen aus mehreren Gründen. Einerseits nahm er damit Bezug auf den Ausgangspunkt seiner Entdeckungen ("organisch" bzw. "Orgasmus", dazu mehr in seinen Büchern), andererseits wollte er sich von den bei den anderen, oben erwähnten, Namen doch immer mitschwingenden weltanschaulichen Verbindungen abgrenzen. Ihm war wichtig, die Forschung frei und unvoreingenommen vorantreiben zu können. Leider scheiterte er dabei an der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration), die seine Forschung verbieten, seine Geräte zerstören und seine Bücher verbrennen ließ. Über die Motive für dieses Vorgehen braucht man wohl nicht lange zu grübeln, wenn man weiß, daß es ihm mit Hilfe des von ihm entwickelten Orgonakkus in vielen Fällen gelang, gesundheitliche Probleme der verschiedensten Art zu mildern bzw. zu kurieren. Wo blieben denn dann die Umsätze für die notleidende Pharmaindustrie, wenn die Menschen Zugang zu (fast) kostenloser Therapie fänden?

Reich fand im Zuge seiner Forschungen heraus, daß sich Orgon konzentrieren läßt, indem man organisches Material und Metall in abwechselnden Schichten anordnet. Auf diesem Prinzip beruhen sowohl die von mir angebotenen Orgonkissen, als auch Orgondecken oder der Orgonakkumulator. Bei letzterem handelt es ich um einen geschlossenen Kasten, dessen Wände in der beschriebenen Schichtung aufgebaut sind. Groß genug, um einer Person Platz zu bieten, kann diese dann die Energie aufnehmen.

Orgon ist Lebensenergie. Erst durch ihren richtigen Fluß kann aus "toter" Materie Leben erwachsen. So gesehen ist die richtige Menge und besonders der ungehinderte Fluß von Orgon wichtig für unser Wohlbefinden bzw. unser Leben schlechthin.

Orgon kann aber auch gefährlich werden, wenn es übererregt wird und dann erstarrt. Reich nannte diesen Zustand "DOR" (Deadly ORgone). Leider haben wir dieses DOR heute sehr oft in unserer Umwelt, es entsteht unter anderem durch Radioaktivität (Kernkraftwerke!), Mikrowellenstrahlung oder Leuchtstofflampen. In der Natur ist DOR in den Wüsten anzutreffen.

Wie können wir Orgon bzw. DOR erkennen?

Ein Phänomen, welches wahrscheinlich alle kennen, aber die meisten von uns ausblenden, sind die sogenannten "Kreiselwellen", jene hellen, tanzenden Lichtpünktchen, die wir wahrnehmen, wenn wir unfokussiert in den (nicht zu hellen) Himmel schauen. Die meisten kennen es, aber es hat noch niemand der Mühe wert gefunden, es zu erforschen. Entstehen die Pünktchen in unserer Sehwahrnehmung? Oder sind sie doch "draußen"? Fotografieren kann man sie jedenfalls nicht. Möglicherweise sind sie dadurch zu "unwissenschaftlich".

Hören läßt sich Orgon übrigens auch, als leichtes Säuseln im Ohr, ebenfalls ein subjektiv wahrgenommenes Phänomen. Und ja, ich weiß, da gibt es auch andere Erklärungsmodelle, vom Rauschen des Blutes bis Tinnitus.

Wolken bzw. die Atmosphäre an sich sind ein guter Indikator. Die Form der Wolkenbildung ist direkt abhängig von der Lebendigkeit der Atmosphäre. Eine lebendige Atmosphäre zeichnet sich dadurch aus, daß in ihr verschieden große Orgon-Ladungen existieren und in einem Wechselspiel miteinander stehen. Kumulus-Wolken sind ein Indiz dafür, daß in der Atmosphäre verschieden hoch geladene Regionen existieren. Je schärfer begrenzt die Wolken sind, je kräftiger das Blau des Himmels zwischen ihnen, je höher die Wolken, desto lebendiger die Atmosphäre. Herrscht DOR-vor, so bilden die Wolken eine graue, formlose und diffuse Masse. Ein anderes Indiz für DOR ist ein blaßblauer, wolkenloser Himmel.

Nicht nur die Wolken, sondern auch Farbe und Durchsichtigkeit der Atmosphäre liefern uns Hinweise auf den Orgon- Status. Orgon hat die Farbe blau, dies ist die Ursache für die Blaufärbung des Himmels. DOR ist eher weiß, manchmal auch schwärzlich- braun bis violett. In einer lebendigen Atmosphäre ist der Himmel tiefblau, entfernte Hügel und Berge sind immer noch klar gezeichnet und um so blauer, je weiter sie entfernt sind. Je blasser der Himmel, desto mehr muß man von DOR ausgehen. In einer DOR-Atmosphäre erscheinen Objekte eher verschwommen und um so weißer bzw. manchmal auch bräunlicher, je weiter sie entfernt sind.

Natürlich merken wir auch an den lebendigen Systemen unserer Umwelt, an und in uns, den Unterschied zwischen lebendigem Orgon und DOR. Orgon im natürlichen Fluß bedeutet Leben, bedeutet Fröhlichkeit und Bewegung. Der Wind ist leicht, die Vögel singen, die Pflanzen sind vital, das Leben pulsiert, wir selbst fühlen uns motiviert und leistungsfähig. DOR hingegen mach uns lustlos bis traurig, die Natur scheint den Atem anzuhalten, die Pflanzen lassen die Blätter hängen und selbst der Wind wirkt irgendwie zäh.